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Freitag, 11. Mai 2012

First WHO - then WHAT - Das Erfolgsrezept für Spitzenperformance im Unternehmen

Jim Collins, amerikanischer Managementexperte und Beststellerautor, hat in seinem Buch "Der Weg zu den Besten" zahlreiche Spitzenunternehmen auf deren Erfolgsmethoden hin untersucht. Er hat Unternehmen aus diversen Branchen analysiert, die ab einem Zeitpunkt "X" plötzlich gegenüber ihrem Branchenindex förmlich "abhoben".

Er hat sich gefragt, was machen diese Unternehmen in Leadership & Mangement anders, um diese Spitzenleistungen zu erzeugen - und hat jahrelang recherchiert und analysiert. Eines was er herausgefunden hat, war die Tatsache, dass diese Unternehmen zunächst die "richtigen" Leute eingestellt haben, und diese dann auf die "richtigen" Positionen gesetzt haben. Dies ist auf den ersten Blick erstaunlich, umso mehr, weil die meisten Unternehmen in Deutschland einen anderen Weg gehen - sie suchen eine Person mit ganz bestimmten Eigenschaften und einem Profil, das genau auf die Anforderungen einer genau definierten Stelle passt.

Jim Collins prägte diesen Satz:

"First take the right people in the bus, then take the right seat to them!"

Aber sehen und hören Sie selbst. Erleben Sie ihn hier, sozusagen LIVE! Stöbern Sie bei der Gelegenheit auch gleich auf seiner WebSite und lassen Sie sich von seinen Gedanken inspirieren.

Ich freue mich auf Ihre Meinungen zu diesem Thema!

Mittwoch, 9. Mai 2012

Gallup Engagement Index 2011

Wie motiviert sind die deutschen Arbeitnehmer? Hat sich die Mitarbeiterbindung in den Unternehmen in Folge der Wirtschaftskrise verändert? Gallup beantwortet diese Fragen mit dem Employee Engagement Index. Die Studie untersucht jährlich die emotionale Bindung der deutschen Arbeitnehmer an ihr Unternehmen.

...die Zeitreihe geht weiter.Gallup hat am 20. März 2012 die neuen Ergebnisse für das Jahr 2011 vorgestellt. Die neuen Fakten sowie die Daten aus den vergangenen Jahren und alle Informatinen zur Studie finden Sie hier.

Erschreckend: In einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern, haben 23 Mitarbeiter KEINE emotionale Bindung an das Unternehmen (mit all´den negativen Auswirkungen), in einem Unternehmen mit 20 Mitarbeitern sind dies immer noch 5 Mitarbeiter, die KEINE emotionale Bindung an das Unternehmen haben. Diese Mitarbeiter haben eine höhere Krankheitsqoute, eine geringere Produktivität und arbeiten u. U. sogar "gegen" das Unternehmen bzw. die Unternehmensziele.

Beachten Sie vor allem, was Mitarbeiter erwarten, damit sie sich emotional eng mit dem Unternehmen verbunden fühlen und bereit für Spitzenleistungen sind. Dinge, die auch Sie umsetzen können! In meinen Seminaren und Workshops sind diese Themen ganz zentrale Themen. Nutzen Sie meine Kompetenz und Unterstützung und erhöhen Sie die Performance Ihres Teams und des Unternehmens.

Montag, 4. Juli 2011

Mitarbeiter zu Höchstleistung coachen

Geht es Ihnen nicht auf öfters so? Sie verstehen einfach nicht, weshalb Ihre Mitarbeiter nicht die Leistung erbringen, die sie Ihrer Meinung nach erbringen könnten! Jammern hilft da nicht. Sie sind die Führungskraft, der Leader! Es liegt an Ihnen, heraus zu finden, was Ihr Mitarbeiter braucht, um einerseits die geforderte Leistung erbringen zu KÖNNEN, und andererseits die geforderte Leistung erbringen zu WOLLEN. Ein äußert hilfreiches Tool hierfür ist die sog. "Skill-/Will-Matrix" (nach einem Modell von Max Landsberg, "The TAO of Coaching").


Erstellen Sie einfach auf einem Blatt Papier eine Matrix. Auf der waagerechten Achse (1 = gering, 10 = top) schätzen Sie die Skills Ihrer Mitarbeiter in Bezug auf die aktuelle Position ein, auf der senkrechten Achse schätzen Sie den Grad der aktuellen Motivation (1 = gering, 10 = top) ein.


Um vom subjektiven Bauchgefühl weg zu kommen, macht es Sinn, für jeden der beiden Bereiche sich einige Fragen zu den Mitarbeitern zu stellen und sich diese selbst zu beantworten (jeweils auf einer Skala von 1 bis 10). Die Summe der Punkte gibt dann die Stelle wider, auf der Sie den Mitarbeiter in die Skill-/Will-Matrix eintragen. Also z. B. Max Meier mit 6 Punkten bei der Einstellung/Motivation und 8 Punkten bei den Skills.


Dies tun Sie für jeden Ihrer Mitarbeiter. Klar ist, dass Sie dann, je nach Situation, verschieden Führungsstile anwenden sollten, also z. B: "anleiten" oder "anreizen".


Überlegen Sie nun genau, was der jeweilige Mitarbeiter braucht, um die von Ihnen gewünschten Leistungsstandards (haben Sie diese auch klar definiert, denken Sie bitte an SMART) zu erbringen. Kombinieren Sie diese Dinge mit dem jeweiligen angebrachten und notwendigen Führungsstil.


Dies ist natürlich nur eine kurze Erklärung des Modells. In meinem berufsbegleitendem Entwicklungsprogramm, "Die Führungsschmiede", widme ich diesem Thema ein ganzes Modul von 3,5 Stunden. Auf meiner WebSite finden Sie weitere Informationen und Anregungen rund um die Themen Seminare, Training und Coaching.


In meinem nächsten Beitrag schreibe ich über eine Gesprächsstruktur für ein Coachinggespräch, welches Sie als 5-Minuten-Gespräch oder auch als 4 x 1 Stunden-Gespräch führen können. Seien Sie gespannt!


Herzliche Grüße, Ihr Performance Coach
Stephan Eckert